Jessica Glause

arbeitet als freischaffende Regisseurin am Stadt- und Staatstheater und in der Freien Szene. Ihr Spektrum umfasst die Inszenierung von dramatischen und literarischen Texten und dokumentarisch basierte Projekteentwickelungen. Für die Projekte „NOAH“ und „MOSES“ an der Bayerischen Staatsoper München arbeitete sie mit einem interkulturellen Ensemble. Zuletzt war von ihr an den Münchner Kammerspielen die Produktion „Miunikh-Damaskus (Geschichten einer Stadt)“ zu sehen.

Zum Ende des Festivals werden die Förderpreise Tanz und Theater der Landeshauptstadt München 2018 an die Regisseurin Jessica Glause und den Choreografen und Tänzer Stephan Herwig verliehen.

> jessica.glause.berta.me

Grand Studio

wurde 2001 von Ivan Vincent Massey und Benoit Marcandella gegründet und ist heute ein wichtiger Bestandteil der Tanzszene Brüssels. Es ist ein Ort, der Künstlerinnen und Künstlern als Arbeitsraum frei zur Verfügung steht und ihnen Unterstützung in den Bereichen Verwaltung, Produktion und Touring durch ein erfahrenes Team bietet. Zudem fungiert das Grand Studio als Impulsgeber für die Tanzszene Belgiens und leistet Netzwerkarbeit für Kompanien der Region Wallonien-Brüssel. So finden dort unter anderem regelmäßig Präsentationen für Programmateure und Kuratoren statt.

> grandstudio.be

Ute Gröbel

ist Künstlerische Leiterin des HochX Theater und Live Art in München. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und bis 2016 Stellvertretende Leiterin des Studiengangs Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie publiziert und lehrt zu dramaturgischer Praxis, Theater- und Literaturwissenschaft und ist auch als freie Dramaturgin tätig.

Eingeladen bei RODEO 2018 als Moderatorin der Diskussion im Anschluss an den Vortrag Acting Local?! von Prof. Dr. Gabriele Klein zusammen mit PD Dr. Katja Schneider (Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München) und Matthias Schulze-Kraft (LICHTHOF Theater, Hamburg).

> hochx.de

Maria Hafner

lebt als freischaffende Musikerin und Schauspielerin in München. Sie arbeitet als Bühnenmusikerin, Schauspielerin und Sprecherin unter anderem für das Residenztheater, das Volkstheater, das Metropoltheater und den Bayerischen Rundfunk. Außerdem gibt sie Jodelkurse für Interessierte und
schreibt wöchentlich für die Kolumne „Isar abwärts“ in der AZ Landshut.

Bei RODEO 2018 ist das Eröffnungsspecial Play & Stay 1-5 zu sehen, das sie gemeinsam mit Christiane Huber und Simone Egger realisiert.

HAUPTAKTION

ist eine künstlerische Forschungsgesellschaft um die Produzentin und Dramaturgin Hannah Saar, den Kulturanthropologen Julian Warner und den Theatermacher Oliver Zahn. HAUPTAKTION beforscht theatrale Praxen ethnografisch, archivbasiert und im verkörpernden Selbstversuch und veröffentlicht Texte, Theater, Vorträge. Der Name HAUPTAKTION ist der Praxis der deutschsprachigen Wanderbühnen entnommen.

Bei RODEO 2018 ist das Tanzfonds-Erbe-Projekt ZWEITER VERSUCH ÜBER DAS TURNEN zu sehen.

> hauptaktion.de

Stephan Herwig

ist seit vielen Jahren als Tänzer und Choreograf in München tätig. Seit 1999 tanzt er regelmäßig für Micha Purucker und arbeitete mit mehreren Münchner und internationalen Choreografinnen und Choreografen. Er war an der Bayerischen Staatsoper, den Bregenzer Opernfestspielen und dem Theater Basel engagiert. 2006 zeigte er seine erste eigene abendfüllende Produktion „the sanctuary project“. Seine Arbeiten wurden unter anderem eingeladen an das Archauz Theater in Aarhus und das Tanzhaus Zürich, sowie zu den Festivals Xtra-Frei in Bremen und Hannover. Seit 2009 ist er Mitglied des Tanztendenz München e.V..

Zum Ende des Festivals werden die Förderpreise Tanz und Theater der Landeshauptstadt München 2018 an die Regisseurin Jessica Glause und den Choreografen und Tänzer Stephan Herwig verliehen.

> stephanherwig.net

Christiane Huber

ist freischaffende Künstlerin und erarbeitet Sound-Installationen, Performances, partizipative Formate und Dokumentarfilme. Aktuelle Arbeiten setzen sich mit Themenkomplexen wie Heimat, Gewalt, Grenzen und Krieg auseinander. Neben Einzelarbeiten kollaboriert sie regelmäßig mit Künstlerinnen, Künstlern und Kollektiven: unter anderem Sanne Kurz, radical_hope, democraticArts, Mike Schmid/Ictus. Arbeiten von ihr waren auch in Israel, China, Belgien und Frankreich zu sehen. 2016 war sie mit der interaktiven Installation ALonely bei RODEO zu sehen.

Bei RODEO 2018 ist das Eröffnungsspecial Play & Stay 1-5 zu sehen, das sie gemeinsam mit Simone Egger konzipiert und realisiert hat.

> christianehuber.com

Sahra Huby

arbeitet seit 2006 als freischaffende Tänzerin. Mit der Choreografin Anna Konjetzky verbindet sie eine enge Zusammenarbeit. Sie besuchte die Ecole Internationale de Theatre Lassaad in Brüssel und nahm an einer Ausbildung für zeitgenössischen Tanz an Die Etage – Schule für darstellende und bildende Künste e.V. in Berlin teil. Zudem erlernte sie Techniken und Tanzformen wie Butoh und Body Weather. 2015 und 2016 erhielt sie Arbeits- und Fortbildungsstipendien für freie Tanzschaffende des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, um ihre künstlerische Praxis weiterzuentwickeln.

Eingeladen zu RODEO 2018 mit DANCE KITCHEN, Eine „Hauskonzert“-Reihe.

Taro Inamura

studierte Kunsttheorie an der Waseda Universität in Tokio. Nach seiner Promotion wurde er Teil des Spiral Wacoal Art Center und kuratierte verschiedene Ausstellungen zeitgenössischer Bildender Kunst. 2007 nahm er ein zusätzliches Studium an der University of the Arts in London auf. Aktuell arbeitet er bei The Saison Foundation in Tokio mit verschiedenen Performancekünstlerinnen und -künstlern zusammen.

Eingeladen zu RODEO 2018 BLOOM UP zusammen mit THE AGENCY + Kanako Azuma + Nile Koetting mit NEW MANLINESS.

Islington Mill

wurde 2000 in Salford, England als unabhängiges Kunstzentrum gegründet und bietet seitdem Künstlerinnen und Künstlern verschiedenster Sparten Platz zum Schaffen, Recherchieren und Experimentieren. Ausstellungen, Konzerte oder Club Nights sind dabei ebenso Bestandteil von Islington Mill wie die Studios, ein Residency-Programm, ein künstlergeführtes B&B oder die Kunstschule Islington Mill Art Academy. Das Zentrum versteht sich als beständiges work in progress, dessen flexible Struktur unkonventionelles, unabhängiges interdisziplinäres Arbeiten fördert und ermöglicht sowie Kollaborationen auf der Ebene des Lokalen, des Nationalen und des Internationalen anstößt und begleitet.

> islingtonmill.com